PRINZ schreibt über uns:
Das Dorf
Ab in den Keller
Es ist lange her, dass sich Künstler im "Dorf" die Nächte um die Ohren schlugen. Legendär ist sein Ruf, noch immer weist nur ein unauffälliges Schild auf das Kellerlokal hin, das gerade von Axel Strehlitz und Sebastian Weskamp übernommen und gründlich, aber stilgerecht renoviert wurde. Serviert wird Deutsches, von Obazda bis Labskaus, sympathisch interpretiert - der kölsche Halve Hahn zum Beispiel als Schwarzbrot mit Greyerzer: Schön ist es geworden, urig geblieben, statt der Schauspieler kommen die Zuschauer. Exquisit verrucht ist das nicht, aber endlich wieder ein Wohnzimmer in Hauptbahnhofnähe.
